Auf Briefmarken: Korporierte Widerstandskämpfer von 1848 bis 1989

Ernster Hintergrund, ansprechende Gestaltung, überraschende Erkenntnisse, und alles mit Zacken drumherum: Revolutionäre, Widerständler und aufrechte Demokraten sind vielfach auf Briefmarken geehrt wurden. Ein Beitrag aus der Serie „Zahn um Zahn“, die im Studentenkurier erscheint und von Manfred Kröger gestaltet wird.

Die Gründer der ersten Korporationen wurden maßgeblich beeinflusst von den Ideen so namhafter Gelehrter wie Ernst Moritz Arndt, Friedrich Ludwig Jahn und Johann Gottlieb Fichte, der 1807/1808 seine „Reden an die deutsche Nation“ in Berlin gehalten hatte.[1] In dieser Zeit, zugleich der Frühzeit des Korporationswesens, wurden wohl Forderungen aufgestellt, aber es gab kaum Proteste. Das sollte sich bald ändern. In diesem Beitrag spannen wir einen Bogen von ihm bis zu Fritz Bauer, von 1841 bis 1968.

Heinrich Hoffmann von Fallersleben auf der Briefmarke Bund Nr. 1555 aus dem Jahre 1991, mit der an das 150 Jahre zuvor von ihm gedichtete Deutschlandlied erinnert wurde.

Der erste, bei dem wir die beiden Merkmale Korporierter und Widerständler finden, ist Heinrich Hoffmann von Fallersleben.[2] Ausgelöst wurde sein Widerstand aufgrund von Verstößen des neuen Königs in Hannover gegen die eigene Verfassung. Hoffmann war revolutionär eingestellt, er nutzte seine Gedichte und Lieder, um die Wiederherstellung des deutschen Nationalstaates zu fordern. Sein Widerstand richtete sich somit letztlich gegen die erzwungene Zerstörung des Deutschen Reiches. Er kämpfte im Kontext des Deutschen Bundes gewissermaßen für eine Wiedervereinigung.

Die Revolution von 1848: Heroisierende Darstellung von Barrikadenkämpfen auf DDR-Briefmarke Nr. 403.

Nach Verbot und Wiederzulassung der Verbindungen waren es die Studenten, die nach mehr Demokratie riefen. Als in Paris 1848 Unruhen ausbrachen, war das im Deutschen Bund ein Aufbruchsignal, das zu den Märzunruhen mit Barrikadenkämpfen und schließlich zum Paulskirchenparlament führte, in dem 36 Prozent der Abgeordneten entweder Burschenschafter oder Corpsstudenten waren.[3] Den Studenten ging es aber nicht schnell genug. So entwickelte sich im Großherzogtum Baden eine Sondersituation. Nicht zuletzt durch studentische Unruhen kam es 1849 dort zum Aufstand.

Carl Schurz und die Revolution in Baden

Carl Schurz als Student in London.

Der 19jährige Philologiestudent Carl Schurz[4] wurde bekannt durch seine Teilnahme an diesen Revolten. Er war seit 1848 ordentliches Mitglied der 1845 gegründeten, freischlagenden Burschenschaft Frankonia Bonn. Es ist überliefert, dass er sehr diskussionsfreudig war und bereits in der Frankonia revolutionäre Ansichten vertrat. Schurz beschreibt seine Aktivenzeit dort ausführlich in seinen Memoiren und nimmt auch klar zur Mensur Stellung.[5] Im WS 1847/48 lernte er seinen späteren Lehrer Gottfried Kinkel kennen und wurde schnell zu seinem engsten Mitarbeiter, der in Bonn am 31. Mai 1848 einen demokratischen Verein gegründet hatte. Kinkel übernahm die Redaktion der „(Neuen) Bonner Zeitung“. Schurz arbeitete ihm zu und übernahm 1849 kurzzeitig die Redaktion der Zeitung.

Carl Schurz, Baden Nr. 50

Primär ausgelöst durch die Pariser Februarrevolution mit Absetzung des Königs und der Ausrufung der Zweiten Französischen Republik kam es auch im Deutschen Bund zu Protesten und revolutionären Kämpfen. Schurz gehörte zu den studentischen Revolutionären, die das Siegburger Zeughaus erstürmten. Er nahm 1849 am badisch-pfälzischen Maiaufstand teil und kämpfte mit Kinkel in Rastatt gegen die Truppen des Deutschen Bundes. Dort wurde Schurz gefangengenommen. Er konnte aber aus der Haft entkommen und sich in die Schweiz absetzen. Unter falschem Namen reiste er 1850 nach Berlin, wo es ihm gelang, eine Flucht Kinkels aus der Festung Spandau zu ermöglichen. Danach stand er unter ständiger staatlicher Beobachtung. 1851 versuchte Otto von Bismarck – als preußischer Gesandter beim Paulskirchenparlament –, Schurz festsetzen zu lassen. Es wurde klar, dass für Schurz ein weiterer Aufenthalt im Deutschen Bund kaum mehr möglich war. Er ging nach London. Dort verheiratete er sich, und von dort emigrierte er schließlich 1852 in die USA.

Carl Schurz: Bund Nr. 155

In den USA ging Carl Schurz zuerst in den Bundesstaat Wisconsin, der bevorzugt von deutschen Auswanderern bewohnt wurde. Hier konnte er relativ schnell Karriere machen und sich langsam an die englische Sprache gewöhnen. Er lernte dort Abraham Lincoln kennen, der 1861 zum Präsident der USA gewählt werden sollte. Unter seinem Einfluss wurde Schurz Mitglied der damals neuen Republikanischen Partei.

Für den Broterwerb nutzte er seine Erfahrungen als Redakteur und als Revolutionär, indem er eine Zeitung herausgab und sich 1862 im Bürgerkrieg den Unionstruppen anschloss. Hier kämpfte er wieder für Menschenrechte, diesmal gegen die Sklaverei in den Südstaaten. Er wurde schnell zum General zweier vornehmlich aus deutschen Auswanderern bestehenden Freiwilligendivisionen, die unter anderem an den berühmten Schlachten bei Gettysburg und Chattanooga teilnahmen. Nach der Niederlage der Konföderierten ging Schurz ganz in die Politik. 1867/68 besuchte er erstmal wieder Deutschland. Anläßlich dieser Reise traf er auch seinen alten Feind wieder – den zum preußischen Ministerpräsidenten aufgestiegenen Otto von Bismarck.[6]

Carl Schurz, USA Nr. 1847

1868 wurde Schurz Senator des Staates Missouri und 1877 für vier Jahre Innenminister der USA. Weitere Karriereschritte blieben ihm versagt, da er nicht in den USA geboren war. Später vertrat er in den USA deutsche Wirtschaftsinteressen und besuchte Deutschland mehrfach. Bei einer weiteren Europareise wurde Schurz erneut vom – jetzt – Reichskanzler Bismarck und dem damaligen Kronprinzen Friedrich freundlich empfangen. Sowohl in den USA als auch in Deutschland ist er verschiedentlich durch Denkmäler und die Benennung von Straßen und Kasernen und sowie durch Gedenkmarken geehrt worden. Wir stellen hier eine Auswahl solcher Briefmarken vor. Besonders erwähnenswert ist außerdem die dreimalige Verleihung einer Ehrendoktorwürde, darunter die der Harvard University.[7]

Steitbar in Politik und Duell: Ferdinand Lassalle

Der in Breslau geborene Ferdinand Lassalle[8] ist ähnlich wie Hoffmann von Fallersleben ein Revolutionär des Wortes. Er wurde als Sohn des Kaufmanns Heimann Lassal in eine jüdische Familie mit eher reformerischer Grundeinstellung hinein geboren. Lassalle hatte wegen seiner vorlauten Art massive schulische Probleme. Als Externer erlangte er schließlich das Abitur und nahm in Breslau, später in Berlin, das Studium der Geschichte und Philosophie auf. Er wurde Mitglied der Burschenschaft der Raczeks,[9] die von der Obrigkeit wegen radikaler Tendenzen misstrauisch beobachtet wurde. Er beteiligte sich dort regelmäßig an Diskussionen zu theoretischen Fragen zu Themen wie Sozialismus und Kommunismus.

Streitbar vor Gericht, gegenüber Marx und Engels sowie im Duell, letzteres mit tödlichem Ausgang: Ferdinand Lassalle auf der Bund-Briefmrke Nr. 443.

Statt ins Kollegium zu gehen, bevorzugte er das Selbststudium. Ohne einen Abschluss wurde er Privatier. Erfolgreich vertrat er die Interessen einer 20 Jahre älteren Gräfin. Sie unterstützte ihn finanziell, er gewann für sie einen acht Jahre dauernden Streit um ihre Vermögensverhältnisse vor Gericht. Dabei geriet er in den Verdacht des Dokumentendiebstahls . Dies geschah alles in der Zeit der Aufstände von 1848/49, an denen er – teilweise in Untersuchungshaft – nicht teilhaben konnte. Während wichtige Kräfte der 48er Revolution emigrieren mussten, konnte er nicht für umstürzlerische Tätigkeiten belangt werden. Gleichwohl rief er die Arbeiter in der rheinischen Industrie zum bewaffneten Kampf auf. Er wurde er erneut verhaftet, allerdings mit der Erlaubnis, Briefverkehr zu pflegen und journalistisch zu arbeiten.

Die Gräfin zahlte ihm nach dem Gewinn des Streites eine erhebliche Rente. Zusätzlich erwies sich die Veröffentlichung seiner ursprünglich als Dissertation gedachten, philosophischen Arbeit als Glücksfall, denn Lassalle wurde durch diese Schrift als Mitglied in die philosophische Gesellschaft aufgenommen. Das alles erweckte bei Karl Marx und Friedrich Engels im Londoner Exil großes Misstrauen, obwohl Lassalle etwa fünfzehn Jahre als Mitarbeiter von Marx‘ „Neuer Rheinischen Zeitung“ engen Kontakt zu beiden gehabt hatte. Es kam schließlich Ende der 1850er Jahre zu erheblichen politischen Differenzen. Lassalle ging danach eigene Wege.

Wurde von Ferdinand Lassalle zeitweise als Verbündeter angesehen: Otto v. Bismarck, hier auf Bund Nr. 3145

Nachdem bereits 1852 der Kommunistische Bund und 1854 die sogenannte Arbeiterverbrüderung verboten worden waren, kam es zu einer Stärkung des Liberalismus, allerdings ohne gleichmäßige Beteiligung aller Schichten. 1862 kam es zu einem Verfassungsbruch durch den preußischen König Wilhelm I., der sich selbst Gelder bewilligte und Otto von Bismarck zum preußischen Ministerpräsidenten machte. Lassalle sah in Bismarck einen möglichen Verbündeten, hatte damit aber keinen Erfolg. Daraufhin kam es zu einer Hinwendung zur sächsischen Arbeiterschaft. Am 24. März 1863 wurde in Leipzig ein Allgemeiner Deutscher Arbeiterkongress einberufen. Dieser beschloss zwei Monate später die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) und wählte Ferdinand Lassalle zu ihrem ersten Präsidenten. Der ADAV wurde einer der Vorgänger der SPD.

Etwas mehr als ein Jahr später verlor Lassalle bei einem Duell in Carouge nahe Genf im Streit um die Hand einer Dame sein Leben. Er wurde auf dem jüdischen Friedhof in Breslau begraben. Eine besondere Ehrung erfuhr er posthum durch die Gründung des Ferdinand-Lassalle-Kreises, zu dem sich korporierte SPD-Mitglieder zusammengeschlossen haben.[10]

Im Deutschen Kaiserreich

Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes und besonders nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs gingen viele frühere Forderungen der bürgerlichen Elite in Erfüllung. Aus den einstigen Rebellen wurden staatstragende Anhänger des Kaisertums. Überall sah man Wachstum. Man gewann in Industrie und Wissenschaft internationalen Einfluss. Plötzlich war Deutschland Vorbild für viele Länder. Die deutschen Korporierten wurden Anhänger des neuen deutschen Kaiserreichs.

Rudolf Breitscheid auf der regionalen Nachkriegsbriefmarke Mecklenburg-Vorpommern Nr. 20, die erkennbar holzschnittartig gestaltet wurde, wohl mangels technischer Möglichkeiten.

Die große Zufriedenheit, von Bismarck „Saturiertheit“ tituliert, führte dazu, dass studentische Proteste auf allen Ebenen und in allen Regionen abebbten. Die Nationalidee wurde – wie in quasi ganz Europa – enorm vorherrschend. Auch im Deutschen Reich fühlten sich Regierung und Bevölkerung gleichermaßen stark genug, mit quasi allen anderen Staaten einen Krieg zu führen. Doch mit dem Ersten Weltkrieg trat ein radikaler Wandel ein, und bald schon wurde der studentische Widerstand wieder zur Notwendigkeit.

Rudolf Breitscheid und das Ende der Weimarer Republik

Als der Erste Weltkrieg zu Ende war, stand man vor einem Scherbenhaufen, der Nachholbedarf war in jeder Beziehung sehr groß. Als die Reparationskosten zuerst die Inflation und schließlich die Weltwirtschaftskrise auslösten, radikalisierten sich zahlreiche Studenten, vor allem Korporierte. Als Vielen dann endlich der wahre Charkter des Dritten Reiches offenbar wurde, war es längst zu spät.

Breitscheid auf der DDR-Briefmarke Nr. 1915

Die Gegner der Nationalsozialisten konnten nur im Untergrund wirken und haben in vielen Fällen mit ihrem Leben bezahlt. Einer von ihnen passt nicht in dieses Schema, der Reichstagsabgeordnete Rudolph Breitscheid, Mitglied der B! Arminia zu Marburg.[11] Manche mögen seinen Namen erst im Zusammenhang mit dem verheerenden Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt neben der Gedächtniskirche gehört haben. Er hat Nationalökonomie studiert und liberale und SPD-nahe Zeitschriften herausgegeben.

Breitscheid war ein sehr profilierter Reichstagsabgeordneter und auch Minister in der Weimarer Republik. Überliefert ist eine Reichstagsrede vom 24. Februar 1932, in der Breitscheid vor Adolf Hitler und bereits vor Plänen zu einem Ermächtigungsgesetz warnt.[12] Am 31. Januar 1933 warnt Breitscheid seine Partei vor „ungestümen und voreiligen Aktionen“. Nach der Annahme des Ermächtigungsgesetzes verließ er mit seiner Frau Deutschland. Er wurde vom NS-Regime ausgebürgert und lebte bis 1940 in Paris. Dann floh er nach Marseille, wurde aber nach dem Waffenstillstand von der Vichy-Regierung an die Gestapo ausgeliefert und kam ins KZ Buchenwald. Dort wurde er am 24. August 1944 tragischerweise zum Opfer eines amerikanischen Luftangriffs.

Kirchlicher Widerstand

Der Prediger von Buchenwald, Paul Schneider, auf der Bund-Briefmarke Nr. 1431

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!“ Von diesem Bibelwort[13] ließ sich der „Prediger von Buchenwald“ Paul Schneider[14] leiten und reizte damit die Nationalsozialisten solange, bis er in das KZ Buchenwald verbracht und dort vom „Henker von Bucherwald“ bestialisch ermordet wurde. Er war dessen Sonderhäftling in der bekannten Zelle 1, die man heute noch im Originalzustand besichtigen kann. Der Peiniger wurde zwar für diese Tat zur Rechenschaft gezogen, aber das System blieb.[15]

Paul Schneider stammt aus einer Pastorenfamilie aus dem Hunsrück. Er wurde wie schon sein Vater beim Gießener Wingolf aktiv. Nach nur einem Jahr trat er aus Protest gegen die dort zelebrierten Trinksitten wieder aus. 1922 wurde er Pastor in Hochelheim bei Wetzlar, wo schon sein Vater wirkte. Konsequent ging er den Weg des Widerstands.

Dietrich Bonhoeffer auf Bund Nr. 433 aus dem Block Nr. 3, dem „Widerstandskämpferblock“, dessen Erscheinen im Jahre 1964 aus Anlass des 20. Jahrestages der Stauffenberg-Attentates noch als Wagnis galt.

„Hört mal zu, Kinder! Den Namen dürft ihr nicht vergessen, Paul Schneider ist unser erster Märtyrer.“ So lautet ein Ausspruch Dietrich Bonhoeffers, als er unmittelbar nach dem 18. Juli 1939 vom Tod Paul Schneiders im KZ erfuhr, während er sich, aus den USA kommend, bei seiner Zwillingsschwester Sabine Leibholz in London aufhielt.

Damit sind wir bei Dietrich Bonhoeffer.[16] Er gehört zu denjenigen, die man nicht vorstellen muss. Allein durch sein Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sorgt dafür.[17] Als Student fiel er bereits durch herausragende Leistungen auf. Er wurde mit 21 promoviert und habilitierte mit 24 Jahren. Bei alledem blieb genug Zeit, um bei der Tübinger Akademischen Verbindung Igel aktiv zu sein und unmittelbar nach seiner Studentenzeit eine Vielzahl von Lehrtätigkeiten anzunehmen. Zu seiner glänzenden akademischen Karriere gehörten mehrere Auslandsaufenthalte, die er zum Teil dazu nutzte, um über die Lage in Nazideutschland aufzuklären. Er kam aber immer wieder nach Deutschland zurück.

Auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 hingerichtet: Bonhoeffer auf der Bund-Briefmarke Nr. 1781

Als aktives Mitglied der Bekennenden Kirche war Bonhoeffer bereits lange im Visier der Gestapo, als er nach dem 20. Juli 1944 als Anverwandter festgenommen wurde. Obwohl er jahrelang und höchst aktiv im Widerstand tätig gewesen war, konnten ihm die Ermittler nichts nachweisen. Als amerikanische Truppen bereits größere Teile Bayerns befreit hatten, wurde er im KZ Flossenbürg auf speziellen Führerbefehl hin ohne jedwedes Gerichtsverfahren erschossen.

Rupert Mayer SJ[18] erregte schon 1933 mit einem gewagten Protest einiges Aufsehen, indem er öffentlich postulierte: „Katholiken können keine Nazis sein.“ 1935 nutzte er eine verbotene Caritassammlung für erneute Proteste, was ihm von den NS-Machthabern als eine „Verleumdungskampagne gegen die Nationalsozialisten“ ausgelegt wurde. Schließlich wurde ihm von einem Sondergericht 1937/38 ein „Kanzelmissbrauch“ vorgeworfen. Er wurde zweimal verhaftet. Durch den Verlust eines Beines im Ersten Weltkrieg war er aber nicht haftfähig, so dass er im Kloster Ettal interniert wurde.

Pater Rupert Mayer (rechts) auf Bund Nr. 1352; links neben ihm Edith Stein

Die katholische Kirche hat seinen Protest nie mitgetragen und mit Maßnahmen zur Isolierung zu Ungunsten Mayers reagiert. Immerhin konnte Mayer das Dritte Reich überleben. Aber nicht lange, denn bereits im November 1945 erlag er während einer Messe einem Schlaganfall – vermutlich infolge des jahrelangen körperlichen wie psychischen Stresses. Rupert Mayer war Mitglied der KDStV Teutonia Fribourg, der KDStV Aenania München und der AV Guestfalia Tübingen im Cartellverband katholischer deutscher Studentenverbindungen (CV).

Gedenkmarke aus Anlass des 50. Todestages von Clemens August Kardinal Graf v. Galen, Bund Nr. 1848

Clemens August Kardinal Graf von Galen[19] entstammt einem alten westfälischen Adelsgeschlecht, aus dem auch drei weitere katholische Bischöfe stammen. Er studierte als Jesuit in Innsbruck und Berlin, wo er auch seine erste Pfarrstelle antreten konnte. Hier knüpfte er enge Kontakte zu dem damaligen Nuntius Pacelli, dem nachmaligen Papst Pius XII. Nach Rückkehr in das heimatliche, katholische Münster wurde er dort im Oktober 1933 zum Bischof gewählt. Er nutzte sein Amt, um in Predigten und Hirtenbriefen unerhört mutig Kritik zu üben. Auf einer Gedenktafel in Berlin steht: „Er war unerschrockener Verteidiger der Rechte der Menschen und der Kirche während des nationalsozialistischen Regimes.“ Trotz seiner Kritik, zuvörderst an der Rosenbergschen Rassenideologie, hat man ihn nie verhaftet, offenbar weil man einen katholischen Märtyrer auf jeden Fall vermeiden wollte. Allerdings wurde er weder aus Rom noch aus den anderen Diözesen unterstützt.

Bischof Wilhelm v. Ketteler: Nr. 20, französische Besetzungszone.

Kardinal Galen hatte prominente klerikale Verwandtschaft, der Corpsstudent und spätere Mainzer Bischof Wilhelm v. Ketteler war sein Großonkel. Nach Kriegsende wurde er zusammen mit zwei weiteren deutschen Bischöfen von Papst Pius XII. in das Kardinalskollegium aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte am 18. Februar 1946. Von Galen zog am 16. März desselben Jahres unter größter Anteilnahme der Bevölkerung als Kardinal in Münster ein, ur uund umso größer war die Erschütterung, als er nur sechs Tage später an einer akuten Blinddarmentzündung verstarb. Graf von Galen war bereits 1936, der NS-Herrschaft zum Trotz, heimlich Ehrenmitglied der katholischen Forstakademischen Verbindung der Rheno-Guestfalia Hann. Münden geworden, einer CV-Verbindung, die heute in Göttingen beheimatet ist.

Aktiver Widerstand

Der Offizier Harro Schulze-Boysen[20] hat in seiner Jugend viele Gelegenheiten gehabt, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen. 1929 begann er ein Jurastudium in Freiburg und wurde Mitglied der Akademischen Verbindung Albingia Freiburg im Miltenberger Ring. Er vernachlässigte das Studium, um die linksliberale Zeitschrift „Der Gegner“ herauszugeben. Dabei politisierte er sich und beschäftigte sich mit dem Kommunismus und der Frage nach der Ursache des wachsenden Nationalsozialismus.

Schulze-Boysen auf der DDR-Briefmarke Nr. 2782

Nach Hitlers Machtübernahme kam Schulze-Boysen kurzzeitig in Haft. Er meldete sich schließlich zur Ausbildung zum Piloten bei der Luftwaffe, denn die kämpfenden Einheiten boten für NS-Gegner einen gewissen Schutz vor Parteifunktionären. Während des Krieges gehörte er dann sogar zum Luftwaffenführungsstab. Er wurde damit automatisch zum Geheimnisträger.gab Informationen an den Kriegsgegner Russland weiter. Er gehörte zur sogenannten „Roten Kapelle“. Aufgrund eines entschlüsselten Telegrams wurde er enttarnt und schließlich zum Tode verurteilt. Er wurde zusammen mit seinen Mitverschwörern 1942 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Die Post der DDR gab in Erinnerung an ihn zwei Sondermarken heraus.

Widerstand im Dritten Reich am Beispiel Tübingens

In Tübingen gab es schon 1931 eine nationalsozialistisch dominierte Studentenschaft, gleichzeitig gab es eine Reihe von Studenten, die sich später am Widerstand gegen das nationalsozialistische System engagierten. Ob das eine das andere bewirkt hat, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Wir konzentrieren uns hier auf diese zwei gegensätzlichen Gruppen: Zu der Gruppe der NSDAP-Anhänger gehörte geschlossen die Sängerschaft Zollern, die durch den Musikprofessor Karl Hasse, Mitglied der Sängerschaft Arion Leipzig, beeinflusst wurde. Hasse kam 1919 nach Tübingen und erwarb sich dort große Verdienste um die Musik. Er wurde Ehrenmitglied der Zollern und ging 1935 nach Köln. 1931 stellte die Sängerschaft Zollern ihr Haus für die Gründungsversammlung des „Kampfbundes für die deutsche Kultur“ zur Verfügung. Danach gab es dort dauerhaft ein Geschäftszimmer des Kampfbundes. Nach dem Krieg warf man Karl Hasse seine große Nähe zum Nazi-System vor, sodass er seine Ämter verlor.[21]

Zur Widerstandsgruppe gehörten elf Studenten, die deswegen zu Tode gebracht wurden.[22] Zu ihren Ehren wurde in der Tübinger Neuen Aula eine Gedenktafel angebracht. Sechs der elf so geehrten waren Angehörige von Tübinger Korporationen: Drei der sechs Korporierten stellen wir im Folgenden vor. Die drei anderen waren: Ulrich von Hassell,[23] Corps Suevia, Fritz Goerdeler,[24] T! Eberhardia, Rüdiger Schleicher, AV Igel.[25]

Eugen Bolz

Eugen Bolz auf der Bund-Briefmarke Nr. 2571

Eugen Bolz 17  wurde am 15. Dezember 1881 in Rottenburg am Neckar geboren und wuchs in einer katholischen Familie auf. Er studierte Rechtswissenschaften und wurde in Tübingen bei KAV Guestphalia im CV, später auch bei KDStV Bavaria Bonn und KAV Suevia Berlin aktiv. Er war nach dem Examen kurze Zeit als Jurist tätig, bevor er sich dem Beruf des Politikers zuwandte. 1912 wurde er als jüngster Abgeordneter in den Reichstag gewählt. Zudem vertrat er ab 1913 die Zentrumspartei im Württembergischen Landtag. 1919 wurde Eugen Bolz württembergischer Justizminister, 1923 Innenminister. 1928 wählte ihn eine Mitte-Rechts-Koalition zum württembergischen Staatpräsidenten. Bolz trat für die Weimarer Verfassung ein und unterstützte die Politik des Reichskanzlers Brüning. Anfang 1933 bezog Bolz deutlich Stellung gegen Hitler. Im März 1933 wurde seine Regierung von den Nationalsozialisten abgesetzt. Seine Teilnahme am Parteitag der Christlich-Sozialen Partei Österreichs Anfang Mai 1933 diente der Gestapo dazu, Bolz im Juni zum Verhör vorzuladen und wenig später in „Schutzhaft“ zu nehmen. Die Freilassung von Bolz und anderen Funktionären des Zentrums erfolgte unter der Bedingung der Selbstauflösung der Zentrumspartei am 5. Juli 1933. Bolz war von nun an jeglicher politischer Ämter beraubt.

Ab 1935 war er mehrere Jahre in einem Wirtschaftsunternehmen tätig, hielt jedoch weiterhin die Verbindung zu seinen politischen Freunden aufrecht. Seit dem Winter 1941/42 stand er im Kontakt zum Widerstandskreis um Carl Goerdeler. Nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 sollte er ein Ministeramt in der neu gebildeten Reichsregierung erhalten. Das Attentat auf Hitler aber scheiterte und Eugen Bolz wurde am 12. August 1944 festgenommen, am 21. Dezember 1944 zum Tode verurteilt und am 21. Januar 1945 in Berlin Plötzensee ermordet.

Carl Friedrich Goerdeler

Carl Friedrich Goerdeler auf der Briefmarke Bund Nr. 435, die ebenfalls zum Widerstandskämpferblock gehört

Carl Friedrich Goerdeler[26] ist einer der bekanntesten Widerständler, die das Attentat vom 20. Juli 1944 geplant, vorbereitet und durchgeführt haben. Er studierte Jura in Tübingen und Königsberg und wurde gemäß einer Familientradition bei der T! Eberhardia in Tübingen aktiv. Er war im Ersten Weltkrieg Offizier und als Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei in verschiedenen politischen Ämtern tätig. Zuletzt war er Oberbürgermeister in Leipzig.

Goedeler war ganz wesentlich an den Planungen für eine mögliche Regierungsbildung nach dem Attentat vom 20. Juli beteiligt. Dem Attentat selbst stand er negativ gegenüber. Er konnte kurz vor dem Attentat Berlin verlassen, wurde aber nach Verrat verhaftet, zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 hingerichtet.

Widerstand nach dem zweiten Weltkrieg – Fritz Bauer

Fritz Bauer auf der Briefmarke Bund Nr. 3502

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte alles besser werden. Doch die neue Bundesrepublik hatte nur unzureichendes Interesse an der Verfolgung von Kriegsverbrechen oder an der Aufklärung von Vertreibung und Ausrottung der jüdischen Mitbürger. Zu den wenigen, die sich ab 1945 der schweigenden Mehrheit widersetzten, gehörte der nachmalige hessische Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer.[27] Er war Mitglied der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung in Heidelberg und München, in der alle Konfessionen vertreten sein durften, die aber hauptsächlich jüdische Mitglieder hatte.[28] Das Lebenswerk von Fritz Bauer wurde auch viele Jahrzehnte nach seinem – vermuteten – Freitod nicht öffentlich kommentiert oder dargestellt. Das änderte sich schlagartig am 1. Oktober 2015, als bundesweit der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ in die Kinos kam. Erstmals wurde einem großen Publikum bekannt, dass es Fritz Bauer war, der Adolf Eichmann enttarnt hat. Naturgemäß beruhten viele Szenen, zum Beispiel die im Bundesnachrichtendienst, auf Annahmen. Schade ist aber, dass man die angenommene Homosexualität Bauers so stark betont hat. Der Film ist trotzdem sehr sehenswert. Er wird im Internet angeboten und ist mehrfach im öffentlichen Fernsehen wiederholt worden.

Privatbriefmarke für Fritz Bauer

Zu Bauers 50. Todestag ging beim zuständigen Finanzminister Wolfgang Schäuble der Antrag ein, eine Gedenkbriefmarke herauszugeben. Das wurde abgelehnt. Erst als der bekannte Graphiker Klaus Staeck eine amtlich anerkannte Marke zum Verkauf mit Spende für wohltätige Zwecke anbot, reagierte man mit einer Kompromisslösung. Mit über einem Jahr Verspätung erschien eine Marke aus der Serie „Aufrechte Demokraten“ für Fritz Bauer. Der hohe Wert von 2,70 Euro sorgte für eher eine kleine Auflage. Allerdings hat die Deutsche Post einen Text auf dem zugehörigen Ersttagsblatt veröffentlicht, allerdings ohne Angabe eines Autors, der das Lebenswerk von Fritz Bauer kurz und klar darstellt.

Zahlreiche Einrichtungen sind nach dem streitbaren Juristen benannt, zum Beispiel das Fritz-Bauer-Institut, ein An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt. Bauers formuliert seine Motivation zum Widerstand in kaum zu überbietender Klarheit: „,Bewältigung unserer Vergangenheit‘ heißt Gerichtstag halten über uns selbst, Gerichtstag über die gefährlichen Faktoren in unserer Geschichte, nicht zuletzt alles, was hier inhuman war, woraus sich zugleich ein Bekenntnis zu wahrhaft menschlichen Werten in Vergangenheit und Gegenwart ergibt, wo immer sie gelehrt und verwirklicht wurden und werden. Ich sehe darin nicht (…) eine Beschmutzung des eigenen Nestes. Ich möchte annehmen, das Nest werde dadurch gesäubert.“[29]

Widerstand gegen den Jahrhundertfluch des Sozialismus

Die Leipiger Nicolaikirche auf einer Freimarke des Teilgebietes Westsachsen der Sowjetischen Besatzungszone: SBZ, Nr. 153, sogenannte „Abschiedsausgabe“, 1946.

Die evangelische Kirche der DDR spielte in der Entwicklung, Vorbereitung und Durchführung der friedlichen Revolution von 1989/90 eine wichtige Rolle. Als Akt des friedlichen Widerstands sind die Friedensgebete zu sehen, die ab September 1982 in der Nicolaikirche zu Leipzig stattfanden. Ein stiller Widerstandskämpfer war dabei der Nicolai-Pfarrer Christian Führer, der aus einer alten Sängerschafter-Familie stammte. Andere mögen in der friedlichen Revolution erfolgreicher gewesen sein, aber sie haben erst gehandelt, als das Feuer schon brannte. Christian Führer aber hat das Streichholz angezündet. Dass er das im Geist korporierten Widerstands getan hätte, kann nicht gesagt werden, denn er hatte nicht die Gelegenheit, Sängerschafter zu werden. Das war in der sozialistischen Diktatur verboten. Sein Vater Ernst, sein Onkel Max und sein Großvater Max Führer gehörten allesamt der Sängerschaft Arion Leipzig an. Und auch er selbst kannte deren Tradition, das hat er geäußert. Drei weitere Mitglieder seiner Familie gehörten derr Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli an.[30]

Auch ein Opfer des DDR-Sozialismus: die Leipziger Universitätskirche St. Pauli mit ihrer wertvollen gotischen Ausstattung und dem Grab Christian Fürchtegott Gellerts, von der SED gesprengt am 30. Mai 1968, hier dargestellt auf der Briefmarke Bund Nr. 2745.

Im Herbst 1989 eskalierte die Lage in der DDR endgültig. Im Vorfeld und im Anschluss an die Demonstrationszüge um den Leipziger Ring versammelten sich die Demonstranten immer wieder montags in der Nicolaikirche, bei Pfarrer Führer. Durch Gottesdienste und Friedensgebete wurde ihnen Kirche zum natürlichen Versammlungsort. Im Oktober 1989 konnten die Demonstrationen, zu denen trotz Gewaltandrohung der SED bis zu 80.000 Menschen kamen, über das SFB-Fernsehen in nahezu ganz Deutschland verfolgt werden. Von Leipzig ausgehend entstand eine Bewegung, die auf friedliche Weise den Impuls für die Wiedervereingung geben sollte.

Leipzig, Nicolaikirche, auf der DDR-Briefmarke Nr. 3315

Von der Nicolaikirche aus wurde also das finale Kapitel des Jahrhundertfluchs Sozialismus auf deutschen Boden nach 71 Jahren geschrieben. Das totalitäre, unmenschliche Regime wurde zu Fall gebracht. In einer der letzten Ausgaben der Post der DDR aus dem Herbst 1990, als die Wiedervereinigung längst beschlossen war, wurden der Nicolaikirche und dem Ruf der Demonstranten, die immer wieder „Wir sind das Volk“ skandiert hatten, ein würdiges Denkmal gesetzt. Diese Briefmarke steht gewissermaßen auch als ein Zeichen für die zahlreichen Korporierten aus ganz unterschiedlichen Dachverbänden, die mutig und couragiert gegen Sozialismus und Kommunismus auf deutschem Boden ab 1945 aufstanden, die bis dato keine Briefmarken erhielten und deren Würdigung teils auch in ihren Verbindungen noch aussteht.

Letztlich ist in diesen Kontext auch Detlef Karsten Rohwedder beheimatet, der der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli in Mainz angehörte.[31] Rohwedder wurde am 1. April 1991 von der häßlichen Nachgeburt des Sozialismus und Kommunismus, der Rote-Armee-Fraktion ermordet, wohl, weil er als Chef der Treuhand mit den Aufräumarbeiten der kommunistischen Hinterlassenschaften in Mitteldeutschland befasst war. Auch er gehört damit in den Kreis derer, die für Recht und Freiheit ihr Leben ließen – wie so viele Korporierte, die aus genau diesem Grund in den Weg in den Widerstand wählten. Und so gibt es viele Korporierte im Widerstand, die längst auch eine Briefmarke verdient hätten. Einer der ersten von ihnen ist Detlef Karsten Rohwedder.

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in: Studenten-Kurier. Mitgliederzeitschrift der Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte (GDS) e.V., Heft 1/2021, S. 9 – 15, er liegt hier in leicht ergänzter Frorm vor. Herzlichen Dank für die Abdruckgenehmigung an das Team von Akadpress, an die GDS und insbesondere an den Autor MANFRED KRÖGER.


[1] Konrad Tratz und Manfred Kröger, „Ehre, Freiheit, Vaterland“, Deutsche Sängerschaft I/125, 2020, S. 12 – 25.

[2] Vgl. dazu: Manfred Kröger, A.H. Hoffmann von Fallersleben, Studentenkurier 4/20, S. 18 – 23.

[3] Wikipedia-Eintrag unter den Stichworten: Paulskirche, Burschenschafter, Corpsstudent.

[4] Carl Schurz: 2. März 1829 – 14. Mai 1906.

[5] Carl Schurz, Lebenserinnerungen, 3 Bände, Verlag Georg Reimer, Berlin 1906, 1907 und 1912 (digitalisiert), hier insbes.: Band 1, viertes Kapitel; Die Gartenlaube, Heft 27, S. 467; Neue Deutsche Biographie, 23, 2007, S. 763 – 764 (digitalisiert).

[6] Bekanntermaßen gehörte Otto v. Bismarck dem Corps Hannovera Göttingen an.

[7] Neue Deutsche Biographie 23, 2007, S. 763 – 764 (digitalisiert).

[8] Lassalle: 11. April 1825 – 31. August 1864.

[9] Heute Burschenschaft der Raczeks in Bonn.

[10] Manfred Blänkner und Axel Bernd Kunze (Hrsg.), Rote Fahnen – Bunte Bänder, Bonn 2016, 320 S.

[11] Breitscheid: 2. November 1874 – 24. August 1944.

[12] Vgl. dazu: https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/rudolf-breitscheid-wettert-gegen-mein-kampf-1932-reichstag-vor-hitler-102.html.

[13] Apostelgeschichte 5, 29.

[14] Schneider: 29. August 1897 – 18. Juli 1939.

[15] Presseerklärung der Deutschen Sängerschaft vom 4.Juni 2011, Deutsche Sängerschaft 2/116, 5, 2011.

[16] Bonhoeffer: 4. Februar 1906 – Konzentrationslager Flossenbürg, 9. April 1945.

[17] https://www.ekd.de/von-guten-machten-wunderbar-geborgen-11493.htm

[18] 23. Januar 1876 – 1. November 1945.

[19] 16. März 1878 – 22. März 1946.

[20] 2. September 1909 – 22. Dezember 1942.

[21] Helge Karlitzky, Karl Hasse und die Zollern, Deutsche Sängerschaft 3/124, 12 – 21 (2019).

[22] Raimund Lang, Studentenkurier 4/16, 8 – 17 (2016).

[23] 1881 – 1944; Studentenkurier 3/16, 22 – 23 und 4/16, 8 – 17, 33 (2016).

[24] 6. März 1886 – 1. März 1945.

[25] 14. Januar 1895 – 23. April 1945.

[26] 31. Juli 1884 – 2. Februar 1945.

[27] 16. Juli 1903 – 1. Juli 1968.

[28] Manfred Blänkner und Axel Berd Kunze (Hrsg.), Rote Fahnen – Bunte Bänder, S. 65 – 73.

[29] Fritz Bauer, Im Mainzer Kulturministerium gilt ein merkwürdiges Geschichtsbild, in: Frankfurter Rundschau vom 14. Juli 1962, Nr. 161

[30] Manfred Kröger, Deutsche Sängerschaft 119,19 (2014).

[31] Manfred Blänkner und Axel Berd Kunze (Hrsg.), Rote Fahnen – Bunte Bänder, S. 194 – 204.

Category: Aus der Forschung

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